
Rheinlandliga
SV Koblenz III – VfR-SC Koblenz 5:3
Zum Schluss dann doch ein klarer Sieg der Dritten gegen den VfR Koblenz IAm 13.09.2026 wurde die neue Spielzeit in der Rheinland-Liga für uns gleich mit dem prestigeträchtigen Match gegen den zweiten großen Schachverein de Stadt Koblenz, den VfR von der Karthause, eröffnet.
Uli hatte keine Ausfälle zu ersetzen. Die Karthäuser konnten zwar nicht ihre komplette erste Garnitur aufbieten und mussten gar ihr Spitzenbrett freilassen; dennoch kamen eine Reihe erfahrener umd spielstarker Spieler bei den Gästen zum Einsatz. Daher war klar, dass es einen engen Kampf geben würde.
Alfred hatte somit spielfrei und konnte den ersten Punkt für uns verbuchen. Andre beendete, nachdem das Spiel im Mittelspiel zunehmend verflacht war, seine Partie mit einem stellungsgerechten Remis. Thomas hatte gegen seinen starken Gegner bis ins Mittelspiel zwar keine lehrbuchhaft positionelle Partie geführt, was bei seinen taktischen Fertigkeiten aber auch kein Manko sein muss. Jedenfalls ergaben sich für ihn in der Folge einige taktische Optionen, die er für sich zu nutzen wusste. 2½:½.
Kay hatte in einem scharfen Sizilianisch-Abspiel zunächst einen Mehrbauern, später eine Mehrfigur; der unrochierte König geriet jedoch bald in einen gefährlichen Angriff, sodass es am Ende der Partie 2½:1½ stand. Den 2 Punkte-Vorsprung stellte Hans-Albert dann wieder her. Er hatte im Mittelspiel den Materialvorteil einer Qualität erlangen können, die Stellung war jedoch zu dem Zeitpunkt wenig turmgerecht. Hans-Albert konnte durch nachhaltige und präzise Zugfolgen die Stellung Schritt für Schritt so verändern, dass seine Türme zunehmend ihre Wirkung entfalten konnten, was mit einem starken Mattangriff endete.
Aber die Karthäuser konnten wiederum auf 3½:2½ verkürzen. Elisas hatte bis ins Endspiel eine saubere Partie gespielt und sich verschiedene Optionen für Fortsetzungen erarbeitet. Zum Schluss hatte sich jedoch ein Damenendspiel herausgebildet, bei dem sich Elias mit einem 3er Block von gegnerischen Freibauern auseindersetzen musste, die schließlich nicht mehr zu stoppen waren. Uli hatte es in einem leicht vorteilhaften Mittelspiel ausgelassen, einen fehlerhaften Zug seines Gegners zu nutzen, womit die Partie schließlich in ein ausgeglichenes Endpiel mündete. Als sein Gegenüber in Anbetracht des Spielstandes überraschend Remis anbot, war es sinnvoll, dieses anzunehmen und damit das Mannschafts-Remis abzusichern, da die letzte noch laufende Partie vorteilhaft für uns stand und in jedem Fall zumindest Remis enden sollte.
Bharath hatte sich im Mittelspiel mit einem gedeckten Mehrbauern, welcher zudem noch ein Freibauer war, ein echtes Pfund schaffen können. Dieser Bauer bildete die Spitze einer Bauernkette mit vier Bauern. Bharath spielte die Partie dann auch lehrbuchmäßig weiter, in dem er diese Kette erst einmal unverändert stehen ließ und zunächst die Offiziere wegtauschte. Zum Schluss war diesem Bauern nichts mehr entgegen zu setzen.
Der Mannschaft hat dieser zum Schluss doch klare 5:3-Sieg gut getan, in zwei Wochen habe wir wiederum ein Heimspiel um 10.00 Uhr gegen die Schachfreunde aus Bendorf. [UBü] ... [weiter]